Die Kunst der Innovation
Entdeckung des (Un)Möglichen

Ihre Begeisterung für die Schönen Künste mit den ihr eigenen Ausdrucksformen verbunden mit dem Anliegen, individuelle und gesellschaftliche Veränderungsprozesse kreativ mitzugestalten, führten 1988 zur Gründung der Bea Voigt Galerie für zeitgenössische Kunst in der Münchener Tattenbachstraße. Ausgehend von einem Kunstbegriff, der sich an Kandinskys Thesen „Über das Geistige in der Kunst“ anlehnt, galt ihr Interesse von Anbeginn phänomenologischen und synästhetischen Denk- und Gestaltungsansätzen sowie Fragestellungen zur Brückenbildung von Kunst und Wissenschaft, Natur und Technik, Ökologie und Ästhetik.

Ab 1993 wurden Ausstellungen zu Themen wie Raum und Zeit, Denken und Sprache, Vorstellung und Wirklichkeit von „Seminaren zu Grundthemen menschlicher Existenz“ begleitet, gefördert durch die Schweisfurth Stiftung München. Aus dieser Konzeption entstand im Zusammenwirken mit dem Chemiker und Wissenschaftstheoretiker Dr. habil. Hartmut Schenkluhn das interdisziplinär und interkulturell angelegte Bildungsprogramm „Die Kunst der Innovation – Entdeckung des (Un)Möglichen“.

Über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren wurde die kontinuierliche Entwicklung und Erprobung des Programms durch BMW Group München gefördert und in Kooperation mit BMW durchgeführt. Von Anbeginn stand das als ‚bottom-up-Modell“ konzipierte Weiterbildungs- und Innovationsprogramm Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft offen. Die Zusammenarbeit mit der Studienkommission für Hochschuldidaktik an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg (GHD) Hochschule Karlsruhe-Technik und Wirtschaft brachte spannende Synergien zwischen Lehre und Wirtschaft hervor. Das Zusammenwirken mit Partnern/Institutionen vor Ort sowie im In- und Ausland ist Teil des Konzepts, das Wissenschaften, Künste und Lebenspraxis zu einem gesamthaften Erlebnis verknüpft.

Resonanzen hierzu

Beatrice Voigt Kunst und Kulturprojekte & Edition, München

Beatrice Voigt war als Übersetzerin in den Bereichen Geisteswissenschaft und Wirtschaft tätig, bis sie 1988 in München eine Galerie und Edition für zeitgenössische Kunst gründete. Seitdem entwickelt und realisiert sie als freie Kuratorin, Konzeptkünstlerin und Kulturmanagerin Kommunikations- und Gestaltungskonzepte sowie Bildungs- und Kulturprojekte zur Neuorientierung des Menschen in seiner Lebens- und Arbeitswelt. Im Mittelpunkt steht das spartenübergreifende Zusammenwirken von Mensch, Natur und Technik sowie der lebendige interkulturelle Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft im Sinne einer Kultur der Nachhaltigkeit.

Beatrice Voigt ist Mitunterzeichnerin des Tutzinger Manifests von 2001 zur Stärkung der kulturell-ästhetischen Dimension nachhaltiger Entwicklung. 2002 wurde Beatrice Voigt Kunst und Kulturprojekte & Edition als Good Practice-Beispiel in den Band „Kunst-Kultur-Nachhaltigkeit – Die Bedeutung von Kultur für das Leitbild nachhaltige Entwicklung“ der Kulturpolitischen Gesellschaft Bonn aufgenommen.

2006 erhielt Beatrice Kunst und Kulturprojekte & Edition für das Bildungsprogramm „Die Kunst der Innovation – Entdeckung des (Un)Möglichen“ die Auszeichnung „Offizielles Projekt der UNESCO-Weltdekade 2006 / 2007 zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der Weltdekade  der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2005 – 2014.

Seit 2007 engagiert sich Beatrice Voigt als Kulturvertreterin im Managementkreis BenE-München® e.V., Regional Centre of Expertise on Education for Sustainable Development (RCE) der UN-Universität. Rahmen der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2005 – 2014″.

2012 Würdigung des SommerSymposiums „Visionen einer Kultur der Nachhaltigkeit: BodenLeben – Erfahrungsweg ins Innere der Erde“ als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ sowie als Beitrag zum „Zukunftsprojekt Erde – Wissenschaftsjahr 2012“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Beatrice VoigtDie Plattform „Menschen- und Weltbilder“ (November 2012)  im Rahmen des Bildungs- und Innovationsprogramms  „Die Kunst der Innovation – Entdeckung des (Un)Möglichen“  ist ein weiterer Beitrag zum “Zukunftsprojekt Erde – Wissenschaftsjahr 2012″ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Konzept wurde zusätzlich als Einzelbeitrag zur UN-Weltdekade 2005-2014  “Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ gewürdigt.