Ideen, Konzepte, Denkstile und Denkformen für einen zukunftsoffenen Wertedialog

Anforderung an Innovation und Kreativität

Gegenwärtig erleben wir eine elementare Transformation unserer Vorstellungen und Denkweisen, verbunden mit großen Veränderungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser Wandel ist tiefgreifender als vielfach angenommen. Zugleich steigen die Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Bewältigung weltumspannender komplexer Problemfelder. Auf der Suche nach Orientierung geraten unsere bisherigen Denk- und Handlungsrahmen mehr und mehr an ihre Grenzen und bedürfen einer Weiterentwicklung. Neue Denkformen sind gefragt. Dabei wird die Fähigkeit zu Innovation und Kreativität, zum Umgang mit Komplexität sowie die Offenheit für inter- und transdisziplinäre sowie interkulturelle Denkkonzepte immer wichtiger.

Konzept der Plattformen

Als Freiraum zum Weiterdenken öffnet „Die Kunst der Innovation“ den Blick für Ideen, Konzepte, Denkstile und Denkformen für einen zukunftsoffenen Wertedialog. Als prozesshaft angelegte Möglichkeitsräume bilden die Plattformen Orte der Inspiration und animierten Reflexion. In der anwendungsorientierten Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Philosophie, Technik und Kunst werden wissenschaftliche und gesellschaftliche Wandlungsprozesse transparent. Der Erfahrungshorizont erweitert und vertieft sich; kreative und nachhaltige Lösungen für anstehende Herausforderungen werden möglich. Damit öffnet sich der Weg zur Neuorientierung und Innovation in eine zukunftsoffene globale Gesellschaft.

Zielgruppe

„Die Kunst der Innovation – Die Entdeckung des (Un)Möglichen“ wendet sich an Menschen:

  • die offen sind für Veränderung, Entwicklung und Kreativität, gerne ihren eigenen Erfahrungshorizont überschreiten,
  • die sich im Sinne eines Veränderungslernens mit sinnbietenden Visionen für den einzelnen, für Unternehmen und für die Gesellschaft auseinandersetzen wollen,
  • die Veränderungs- und Entwicklungsprozesse in ihrer Vernetztheit bewusst erkennen wollen,
  • die bereit sind, die Herausforderungen des Wandels engagiert anzupacken, neue Impulse zu setzen und Orientierung zu geben.

Struktur der Plattformen

Die Plattformen befassen sich mit der Auflösung erstarrter Denkstrukturen und mit Hilfen zur Neuorientierung in unserer sich schnell verändernden Welt. Gemeinsam mit ausgewählten Referenten erschließen sich in Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Performances u.a.m. zukunftsrelevante Werte. Tiefer liegende Potentiale des Denkens und Fühlens werden angeregt und nutzbar. Dabei geht es um Brückenbildung zwischen scheinbar getrennten Lebenswelten, erweitertes Verstehen innerer Zusammenhänge und um Wege, sich selbst immer wieder neu zu finden und zu erfinden.

Moderation

Die Moderation bildet Brücken zwischen den verschiedenen Teilbereichen und verbindet die thematischen Elemente zu einem großen Ganzen.

Referenten

Die Referenten sind namhafte Persönlichkeiten aus den Natur- und Geisteswissenschaften, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, aus Architektur und Kunst, aus Medizin und Psychologie etc.

Auszeichnung

Das Bildungsprogramm „Die Kunst der Innovation – Entdeckung des (Un)Möglichen“ wurde im Rahmen der Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014 „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als „Offizielles Projekt der UNESCO-Weltdekade 2006-2007 zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.